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Partnerschaften (homosexuelle) Die Beziehungsfähigkeit Homosexueller ist durchaus vergleichbar mit der von heterosexuellen Männern. Zumindest lassen sich ausreichend Beispiele für intakte langjährige Beziehungen zwischen schwulen Männern anführen. Und ich möchte sogar behaupten, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften in der Regel harmonischer ablaufen. Dafür spricht u.a., dass bei Schwulen häufiger beide Partnerteile im Berufsleben stehen und über ein jeweils eigenes Einkommen verfügen. Generell findet man in schwulen Beziehungen weniger finanzielle Abhängigkeitsverhältnisse, so wie es bei Mann-/Frau-Beziehungen noch immer häufig der Fall ist, auch weil die Ernährerrolle des Mannes in Mann-Frau-Beziehungen nach wie vor (historisch) verwurzelt ist/scheint. Hinzu kommt, dass Homosexuelle selbst in einer langjährigen Beziehung ihre eigene Wohnung viel seltener aufgeben, als dies heterosexuelle Paare tun. Und eben dies birgt den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass man sich auch mal einige Tage aus dem Wege gehen kann. Zudem harmoniert in einer reinen Männerbeziehung das (sexuelle) Naturell des Mannes oft einfach besser. Und nicht wenige heterosexuelle Partnerschaften scheitern, nachdem ein Kind aus der Beziehung hervorgegangen ist.
Und dies sind nur vier Gründe, die dafür sprechen, dass eine schwule Partnerschaft mindestens genauso lange und mindestens ebenso harmonisch verlaufen kann wie eine heterosexuelle Beziehung. Zumindest theoretisch - praktisch sorgt u.a. die massenhafte Verfügbarkeit potenzieller Sexpartner oft für kurze Beziehungszeiten. Normalgeschlechtliche werfen homosexuellen Männern in diesem Zusammenhang immer wieder vor, dass diese selbst innerhalb einer festen Partnerschaft nicht treu sein können. Dazu folgendes: sehr viele heterosexuelle Männer gehen während einer Partnerschaft/Ehe mindestens einmal fremd bzw. würden dieses bei passenden Gelegenheiten auch häufiger in Betracht ziehen. Es handelt sich bei der Untreue (siehe unter: Fremdgehen) nicht um eine homosexuelle sondern um eine zutiefst männliche Eigenschaft (Promikuität). sieh hierzu auch unter: monogame Beziehungen Zum Abschluss sei noch auf eine von vielen Schwulen unterschätzte Gefahr hingewiesen, die innerhalb einer homosexuellen Beziehung lauert. Viele schwule Männer wähnen sich innerhalb einer festen Partnerschaft bezüglich des Risikos, sich mit einer Geschlechtskrankheit zu infizieren, auf der sicheren Seite. Aus diesem Grund verzichten viele von ihnen innerhalb einer Beziehung auf Safer-Sex-Maßnahmen. Doch dieses Sicherheitsgefühl ist gefährlich! Die folgende Zahl dürfte für sich sprechen: Über die Hälfte der HIV-Neuinfektionen finden in so genannten festen Partnerschaften statt. siehe auch unter: Altersunterschiede in Beziehungen, Fremdgehen, Treue, Dreier, Fickverhältnis, Zweckbuendnisse (unter Schwulen), gemeinsames (ein)schlafen, Homoehe, Eifersucht (krankhafte), Liebesfähigkeit, Migräne (des passiven Mannes), Emanzipation der Männer, Liebeskummer, Liebe, Vorurteile gegenueber Homosexuellen, Unschuld (Unbeflecktheit), Traumprinzensuche, Dreier, Partnertausch, Partnervermittlungsinstitute, Gayromeo, Rollenverteilung & Geschlechterrolle, Meister-Sklave-Beziehung, Rendezvous (Date), Einsamkeit unter Homosexuellen, Hoerigkeit |
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