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Pathologisches Orgasmusinstitut Arne Pahlke, April 2006
Im pathologischen Orgasmusinstitut siedet die Schmerzsaatgut der Hurenmuttersöhne. Hier schwillt ihre Blindwut, blutet ihre Triebfontäne.
Hier keulen sich die Leidensknaben ihre Tantalusqual begehrenswert. Ihre Samenverluste tragen Narben und ihre Schwellverbände gedeihen zum Damoklesschwert.
Sie pumpen sich zum Druckausgleich, hecheln sich ihre Wunden taub. Sie verschiffen sich bilderreich aus ihrem Misshandlungs-Aschetal, aus ihrem Kinderstubenstaub, in ihr vermeintliches Segensreich.
Dazu wringen sie ihre aufgestaute Qual und rühren ihr heißes unheilbares Süppchen, während sie in zähen Gedanken unbefleckte Zuckerpüppchen schänden.
Sie sehen diese Puppen sterben unter ihren Händen, genussvoll verenden, während ihr verdorbener Keimbrei aus ihren blutenden Lanzen schießt.
Waren sie jemals frei? Welche Ohnmacht säte ihr Biest? |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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