Poppers

Poppers (Amylnitrit) wurde ursprünglich zur medizinischen Behandlung von Hals-, Rachen- und Mandelentzündungen und auch zur Geburtshilfe verwendet. Über einen mir nicht bekannten Umweg ist es dann vor langer Zeit in der schwulen Szene gelandet.

Anfangs nur in den Vereinigen Staaten von Amerika, trat es schnell seinen weltweiten Siegeszug an. Das Wort Poppers steht in der englischen Sprache für Knall;  damit wird das Geräusch beschrieben, das beim Öffnen der gefüllten Ampullen zu hören ist. Der leicht narkotische Zustand, der durch Amylnitrit hervorgerufen wird, kann euphorisierend und enthemmend wirken; auch erfährt der Konsument durch das blutdrucksenkende „Lösungsmittel“ im Regelfall eine Entspannung seiner Muskulatur.

 

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Doch neben den gewünschten Hauptwirkungen wartet Poppers mit einer Reihe von (unangenehmen) Nebenwirkungen auf. Oft wird von dem Konsumenten Atemnot und Schwindel empfunden. Und in Tierversuchen mit weißen Mäusen konnte eine Verminderung der  Helferzellen nach Einnahme von Poppers eindeutig nachgewiesen werden. Außerdem wurden in mehreren Fällen von einem plötzlichen Tod durch Herzstillstand berichtet. Auch sind sich die Wissenschaftler noch immer nicht sicher, ob die hochgiftigen Inhaltsstoffe dieser „Rauschdroge“ Krebs auslösen oder aber zu irreparablen Hirnschädigungen führen können. Abschließend sei erwähnt, dass ein gewisses (psychisches)  Suchtverhalten bei einigen Konsumenten deutlich erkennbar ist, da sie sich ein Sexualleben ohne die Einnahme von Poppers nur schwerlich oder aber gar nicht vorstellen können.

siehe auch unter: Alkohol und Alkoholsucht, Aprhodisika, Fisting  (Handballing), Ecstasy, Kokain (beim Sex), Zigaretten, Viagra, Poppers, Depression unter Homosexuellen, Drogen & Sex

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