Pornofilme   (schwule)

Die meisten schwulen Pornofilme sind billigst produzierte Filmchen mit austauschbaren Handlungsabläufen. Es beginnt in der Regel mit einem einfallslosen Vorspiel, dass in etwa wie folgt abläuft:  Zwei Boys oder Männer glotzen sich dummgeil an, kommen sich nach einem flachgeistigen Dialog unbedarft näher, um sich dann grobmotorisch zwischen die Beine oder aber an den Hintern  zu gehen. Und eine Szeneeinstellung später wird dann auch schon geblasen, gewichst oder gefickt. Andrerseits kann man sich natürlich fragen, wie es in in einem Hardcore-Porno  bitte schön sonst laufen soll?

Der größte Aufwand bei  Gay-Porno-Produktionen wird meist  bei der Gestaltung des Covers betrieben. Denn vor allem hierüber läuft der Verkauf bzw. der Verleih. Wobei die goldenen Vertriebszeiten ohnehin vorbei scheinen. Zumindest kann man heute kaum noch einen Mann dazu bewegen, bis zu 300 D-Mark für einen mittelmäßigen bis schlechten Pornofilm hinzulegen, wie es bis Anfang der 90er Jahre gängige Praxis  war.  Heute gibt es unzählige Amateurpornos kostenlos im Netz zu ziehen sowie die professionellen Pornos illegal über Torrent-Netzwerke. Somit mussten die Macher ihre Preise an eine neue Wirklichkeit anpassen.

Es besteht vor allem nach Pornos dieser drei Kategorien rege Nachfrage:

B o y p o r n o s: Die Hauptdarsteller müssen vor allem jung sein oder zumindest jung aussehen. Favorisiert sind knabenhafte Körper.  Pornos aus dieser Kategorie werden in den letzten Jahren vermehrt direkt übers Netz vertrieben. Hierfür muss man sich z.B. bei kostenpflichtigen Seiten einwählen und kann die Filme dann als Streams herunterladen.

pornovocer01
“Boyporno-DVD-Cover”

 

N o r m a l  - M e n – P o r n o s : Also normale Männer von nebenan  (wie z.B. bei Cazzo-Produktionen) oder auch amerikanische Labels,  mit eingeölten selbstverliebten Kraftpaketen und einem animalischen “Löcherstopfen”.

S M & F E T I S C H – P O R N O S: Geboten wird fast alles, was das (paraphil-perverse Herz) begehrt – angefangen von Fußfetisch-Produktionen bis hin zu knallharten Flag-Pornos und extremsten Dirty-Sex-Filmchen

Und für allen drei Kategorien gilt: Bareback-Pornos verkaufen sich besonders gut.

 

siehe auch unter: Aktfotografie, Cadinot, Sexshop (Gay-Sexshop), Sexmagazin (Gay-Pornoheft), Cybersex, Jugendschutz, Voyeurismus, Toys (Sex-Spielzeuge), Telefonsex, Sex-Hotlines & CoStryker, Jeff, Wichsphantasien, Pornofilme (schwule)

schreibe einen Kommentar im ANDROLEX

Sämtliche Einträge in diesem Lexikon wurden von Arne Pahlke verfasst. Und sämtliche durch den Seitenbetreiber erstellten Texte unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jegliche Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes (also auch das Übertragen auf die eigene Webseite) bedürfen der schriftlichen Zustimmung von Arne Pahlke. Nutzungen ohne Nennung des Urhebers sind ausdrücklich untersagt!