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Reizstrom (Elektrostimulation) Gemeint ist die sexuelle Stimulation durch Elektrostimulation. Viele Menschen zucken sofort zusammen, wenn sie von Reizstrombehandlungen (meist in Zusammenhang mit BDSM-Sex) lesen oder hören. Sie denken direkt an Strom als tatsächliche Foltermethode (lese dazu in meinem Lexikon über Folter und Hinrichtungsmethoden: Elektrofolter) oder an gefährliche und äußerst schmerzvolle (unkalkulierbare) Stromschläge aus der Steckdose. Die vornehmlich im BDSM-Bereich eingesetzte Elektrostimulation gleicht allerdings keinem Ritt auf dem elektrischen Stuhl. Auch wenn man mit Hilfe eines Elektrostimulators einen Bottom durchaus für kurze Zeit ähnlich einer Marionette “tanzen” lassen kann. Und die stärksten Impulse aus den handelsüblichen Reizstromgeräten können sich durchaus mit einem Peitschenhieb vergleichen lassen. Doch letztlich bleiben die Körperreaktionen bei einer Reizstrombehandlung ohne wirklichen Vergleich. Und wie sich Reizstrom anfühlt, ist von vielen Faktoren abhängig. So u.a. von der Art der Hautkontakte, der Körperregion und der Stromstärke. Geprüfte Elektrostimulatoren sind allesamt so verarbeitet, dass sie BEI RICHTIGER ANWENDUNG keine Gefahr darstellen.
Was man u. a. beachten sollte:
Der Reizstrom aus den handelsüblichen Geräten verursacht je nach Stärke entweder ein leichtes Kribbeln oder aber auch einen, den ganzen Körper durchflutenden, recht eigentümlichen Schmerz – eine Energiewelle, auf die die Muskeln mit wechselnder An- und Entspannung reagieren. Ein verantwortungsvoller Top kann einem Bottom mittels Reizstrom in die höchsten Lustwipfel heben. Allerdings steht längst nicht jeder auf dieses befremdliche Stromgefühl auf und unter der Haut. Viele empfinden es als zu “unecht“ – zu kalt, fremdartig – “zu wenig menschlich” – als zu steril.
siehe auch unter: Sadist (Sadismus), Sadomasochismus (SM), Masochismus, Abbinden (Penis/Hodensack), BDSM, Bondage (Fesseln & Fesselspiele), Branding(s), Drill, Flag (Flagellation), Fisting (Handballing), Freud, Sigmund, Hoerigkeit, Demut, Gerte, Peitsche, Rute, Paddel usw., Gewichte (beim SM-Sex), Gummi (Latex), Handschellen, Hanky-Codes (Farbcodes), Kaefige & Zellen (SM-Mobilar), Kink-Sex, Keuschheitsguertel Keuschheitshose, Kastration & Kastrationsphantasien, Meister, Sir, Herr (Anredeformen), Katheter-Spiele (Blasenkatheter), Knebel (SM-Utensil),Klammern (SM-Utensil), Kitzeln & Kitzelspiele, Masken (BDSM-Utensil), MSC, Meister-Sklave-Beziehung, Nadeln & Nadelspiele, Natursektspiele,Besudelung & Besudelungsphantasien, Opfer-Mentalitaet, Paschas (sexuelle), Playrooms (für BDSM), Scat (Kaviar) Scatspiele, Schlammspiele (Mud-Games), Reizstrom (Elektrostimulation), Tabubrueche (sexuelle), Todestrieb, Top, Bottom, Verantwortungsbewusstsein (beim Sex), Uniformen (schwule), Verbalerotik & Verbalerniedrigung, Ventilfunktion, Rollenspiele (beim Sex), Sklave (Sex-Sklave), Sklavenphantasien (unrealistische) |
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