Rio

In Rio lebt man als Homosexueller gefährlich. Vor allem in der Karnevalszeit werden beinahe täglich Homosexuelle ermordet. Mancherorts wird sogar eine regelrechte Jagd auf Schwule betrieben, die vor allem von jungen bildungsarmen Männern ausgeht. In Gruppen lauern diese  Männer Homosexuellen auf und schlagen sie brutal zusammen. Dabei machen sie oft nicht einmal Halt vor geschlossenen schwulen Veranstaltungen und Einrichtungen. Und leider schreitet die Polizei bei antischwulen Gewalttaten in Rio meist nur sehr halbherzig (wenn überhaupt) ein.

 

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Christusstatue in Rio

 

Unlängst  wurde in Rio eine 3 Millionen Euro teure Safer-Sex-Kampagne betrieben, da die Zahlen der Frauen und Männer, die sich beim Karneval mit dem HI-Erreger infizieren, von Jahr zu Jahr steigt. Über 22 Millionen Kondome wurden in diesem Zusammenhang verteilt und dennoch wird von einer weiteren Steigerung der Neu-Infektionen ausgegangen.

Übrigens gibt es auch einen schwulen Karneval in Rio, der vor allem Drag-Queens anzieht.

 

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