Rollenverteilung & Geschlechterrolle

Viele Heterosexuelle lassen sich nicht von der Vorstellung abbringen, dass in schwulen Partnerschaften stets eine strikte Rollenverteilung vorliegt. Sie halten an der klischeehaften Auffassung  fest, dass es in jeder gleichgeschlechtlichen Beziehung einen männlichen und einen weiblichen Part gibt/geben muss.  Und man kann es  diesen Heterosexuellen nicht einmal übel nehmen. Schließlich leben wir in einer heterosexualisierten Welt, in der sich alles Denken und Handeln stets nach einer Geschlechterverschiedenheit ausrichtet. 

 

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männlich & weiblich

 

Tatsächlich verhält es sich aber so, dass schwule Paare nur äußerst selten diesem Mann-/Frau-Klischee entsprechen. Und zwar ganz im Gegensatz zu vielen Mann-/Frau-Verbindungen, wo oft nur deshalb an diesem rigiden Rollenverhalten festgehalten wird, weil es schon immer so war und weil es so zu sein hat - und für manche auch deshalb, weil es  schließlich so auch in der Bibel steht.

Und oft wird die Frage nach dem Rollenverhalten auch einfach auf jene Rolle reduziert, die ein schwuler Mann beim Analverkehr einnimmt. Ist er passiv, so das hanebüchene Resümee, so wird er innerhalb einer homosexuellen Beziehung wohl auch die Frauenrolle einnehmen. 

Ah ja...

siehe auch unter: Emanzipation der Männer, Homoehe, Mutterinstinkt, Partnerschaften, monogame Beziehungen, Weibisch-Sein & Vermaennlichung, Verweiblichung, Romantik (in Beziehungen),Vorurteile gegenueber Homosexuellen, Hoerigkeit

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