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Rotierendes Unglück Arne Pahlke, Oktober 1992
Direkt vor mir tanzt dieses Schild und geizt mit verheißenden Reizen nicht. Es erscheint mir wie ein Götzenbild, als ein Wärmehirt im Dämmerlicht.
Ich trete durch die Fängertür, verliere mich in Lichtermeer. Und in mir wütet ein Geschwür, verbietet mir jede Gegenwehr.
O Automat, mein Sonnengott, ich trag mein Hab und Gut zu dir. Du bist ein funkelndes Schafott, verzehr’ mich immerzu nach dir.
Deine Räder drehen Henkersrunden. Deine Scheiben tänzeln und rotieren. Meine Zweifel sind von dir zerschunden. Ich bin gekommen, um zu verlieren.
Ich erbringe dir meine Opfergaben, deine Frohmelodie ist zugleich mein Abgesang. Stehe im Soll und träume vom Haben. Und ich suche vergeblich nach dem Notausgang. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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