® Arne Pahlke

 

 

Ich fühle mich allmählich zu alt für gute Laune. (2007)

 

Frauen sind überhaupt nicht kompliziert, wenn man(n) sie auf das Wesentliche reduziert. Und Männer sind noch weniger kompliziert, wenn man generell auf ihre Anwesenheit verzichtet. Menschen stellen somit überhaupt kein Problem dar, solange man ihnen einfach kategorisch aus dem Weg geht. (2005)

 

 

Auch ohne Geld wird der Bettler satt,  wenn er nur genug zum Essen hat! (1993)

 

 

Jenen Menschen, die bei jeder roten Ampel stehen bleiben, ganz gleich, ob ein Auto in Sicht ist oder auch nicht, denen sollte man das Wahlrecht entziehen -  nach Möglichkeit sogar rückwirkend!  (2006)

 

 

Weil die Geisteslandschaft der Menschheit mehr und mehr verflacht, verhundertfacht sich die Wahrscheinlichkeit von Überschwemmungen. (1993)

 

 

Ist der Ruf erst uriniert, so wird sich gern mit Kot beschmiert. (1997)

 

 

Die Gedanken sind frei; was nicht heißen soll, daß andere sie nicht einfangen können. (1993)

 

 

Wer eine Frage stellt, der sollte sich auf eine Antwort einstellen. Dies mag zwar einleuchtend klingen, scheint sich aber noch nicht herumgesprochen zu haben.  (1997)

 

 

Das Geniale liegt nahe am Wahnsinn und dieses Zeitalter ist wirklich genial. 

 

 

Ich lebe zwar nicht am Arsch der Welt, aber der Gestank, der mich umnebelt, läßt genau dies vermuten. (1993)

 

 

Nur, wer aus Scheiße Bonbons modellieren kann, dem traue ich auch zu aus Pferdemist Kakadus zu zaubern.  (1993)

 

 

Wußten Sie schon, daß es Computerkids gibt, die nächtelang  durch Virtual-Reality-Welten spazieren, und die, wenn sie morgens aufwachen, entsetzt feststellen, daß die Wirklichkeit längst nicht so realistisch wirkt wie die virtuelle Welt,  und sich daraufhin verletzt in die Ersatzwelt zurückziehen?  (1997)

 

 

Ob etwas schief gehen kann?

Nun, da fallen mir in Moment eigentlich nur Gebirgsziegen ein.   (1993)

 

 

„Warum bin ich hier“, lautet eine der am häufigsten gestellten philosophischen Fragen des Menschen.  Nun, wären sie woanders, würden sie sich bestimmt dieselbe Frage stellen.  (1993)

 

 

So, wie wir in den Wald hineinrufen,  so schallt es auch wieder heraus.

Ja, selbst dann noch, wenn wir uns längst aller Wälder entledigt haben. (1993)

 

 

Wußtest Du, daß uns wohl nur noch ein Atomkrieg weltweiten Frieden sichern kann?  (1997)

 

 

Von wegen, das Leben ist ein langer ruhiger Fluß! Das Leben es ist eine treibende, alles mit sich reißende Flutwelle! (1997)

 

 

Man spricht oftmals über die zwei Gesichter – aber warum nur so selten über die vielen anderen? (1994)

 

 

Wenn alles, an das man glaubt, tatsächlich wahr werden kann, so will ich fortan ganz fest an mich glauben und auf meine Ankunft warten. (1994)

 

 

Also, manchmal wünsche ich mir schon ein anderer Arne zu sein; er wohl auch!?  (1994)

 

 

Warum ich so pessimistisch bin? Na, der Fall liegt doch klar, weil es viel zu viele Optimisten gibt. (1993)

 

 

Ich will nicht mehr länger über alles Mögliche und Unmögliche nachgrübeln.

Und schon seit vielen Jahren mache ich mir nun Gedanken darüber, wie ich davon loskommen könnte. (1993)

 

 

Bin ich jetzt eigentlich mutig, weil ich mein Leben auf eine Art und Weise lebe,  wie es sich viele andere nicht zu leben trauen würden, oder bin ich nicht vielmehr feige, weil ich ihnen allen verschweige, warum ich mein Leben genauso und nicht anders gestalte?  (1995)

 

 

Gerne und oft verstecke ich mich hinter einer Maske der Verrücktheit,  nur damit niemanden auffällt, wie verdammt normal ich doch im Grunde genommen bin.  (1995)

 

 

Ich bin ein Versager inmitten dieser Gesellschaft! Und nur dies allein darf mein Ziel sein! Denn würde man mir in diesem kranken System den Status eines Siegers zusprechen,  müßte ich mich dann nicht unweigerlich, als weitaus größerer Versager fühlen?  2002

 

 

Und als ich plötzlich keine Angst mehr spürte, überfiel mich aufgrund dessen eine ganz entsetzliche Panik.  (1995)

 

 

Gibt es ein Leben nach dem Tod? Ich frage Euch: Gab es eins davor?  (1993)

 

 

Doch, ich liebe mein Leben!  Leider aber habe ich große Probleme damit ihm dies verständlich zu machen.  (1993)

 

 

Was ich hoffe?  Na, das sich die Dinge zum Schlimmsten wenden;   denn was danach folgen könnte, dies gibt mir Grund zu Hoffnung. (1993)

 

Immer wieder mahnte man mich: „Du mußt arbeiten und Geld verdienen, wenn du überleben willst.” Das wollte ich aber niemals wahrhaben.  Zwar habe ich hin und wieder irgendwelche Arbeiten angenommen. Aber dies nicht, weil die anderen recht hatten, sondern ich hatte ganz einfach Hunger. (1993)

 

 

Meine Lebenslüge ist die stumm gelallte Lüge der Normalität. (1993)

 

 

Selbstverständlich fördern Drogen die Kreativität!  Nie zuvor hatte ich so viele Ideen um an Geld zu kommen. (1993)

 

 

 

Der Egoist ist selbstsüchtig. Der Machthaber ist herrschsüchtig. Der Dutzendmensch ist harmoniesüchtig. Und ein Mensch, auf den alles von alledem zutrifft,

dieser Mensch ist oft drogensüchtig. (1993)

 

 

Ein Technoclub ist das anonyme Massengrab des 21. Jahrhunderts, mit spastisch umher tanzenden Leichenteilen; die sich nur deshalb bewegen, weil der Trip,  den sie sich geworfen haben, Lebendigkeit vorgaukelt. (1998)

 

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