Schule und Homosexualität

So manch ein Homosexueller erinnert sich nur ungern an seine Schulzeit zurück. Und viele jener Schwulen, die noch zur Schule gehen, haben aufgrund ihrer Homosexualität mehr oder weniger große Probleme im schulischen Alltag.

Oft müssen jene am meisten leiden, die als Knaben und Jugendliche feminin/weiblich wirken. Und häufig ist das Ausmaß an Hänseleien, Diskriminierungen oder auch körperlichen Angriffen vom Schulbildungsweg (mit)abhängig. Während ein geouteter schwuler Junge auf einem Gymnasium oft „nur“ Spott und homophobe Witze auf seine Kosten ertragen muss,  hat ein geouteter Junge auf einer Hauptschule meist  schlechtere Karten.

Die meisten schwulen Jugendlichen verheimlichen ihre Neigung in der Schule. Viele tun sogar alles, nur um in der Schule auf gar keinen Fall schwul zu wirken. Sie verstecken ihre wahre Natur und haben gleichzeitig panische Angst davor bloßgestellt zu werden.

 

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Schule - für manche ein Ort des Schreckens

 

Theoretisch stehen Lehrer homosexuellen Jugendlichen zur Seite. Doch realistisch gesehen steht jeder schwule Jugendliche am Ende mehr oder weniger allein da. Zumindest fühlen sich die meisten schwulen Jugendlichen mit ihren Problemen alleingelassen. 

Viele denken sogar, sie sind der einzige Schwule auf  der ganzen Schule.  Und da in den Schulen fast kein Schwuler über seine Neigung spricht, würden die meisten von ihnen nicht einmal einen schwulen Klassenkameraden bemerken, weil dieser sich wahrscheinlich auch die allergrößte Mühe gibt, um möglichst  heterosexuell zu wirken.

Möglicherweise tragen  sich die beiden schwulen Jugendlichen auf dem Schulhof sogar  schwulenfeindliche Witze vor und lachen dann gemeinsam hohl und laut über diese Witze, während es sie innerlich zerreißt.

Trotz aller Aufklärung: Gleichgeschlechtlichkeit ist in den Schulen nach wie vor ein Tabuthema – und erst recht auf den Schulhöfen. Auf dem Schulhof gibt es keine gleichgeschlechtliche Liebe.

Nein, auf den Schulhöfen gibt es vor allem schwule Arschficker und schwule Schwanzlutscher!

Ob allerdings folgende Antwort ein Schritt in die richtige Richtung ist, wagen ich zu bezweifeln: Seit 1997 gibt es die weltweit erste Schule nur für schwule Knaben, und zwar die Walt Whitman Community School in Dallas/Texas.

 

siehe auch unter: Aufklärungsunterricht, Diskriminierung,Sturm-und-Drang-Zeit, Pubertaet, Not-Homosexualitaet, Knaben-Homosexualitaet, Alibi-Hetero, Coming Out, Eltern & Coming out, Angst & Angsterkrankung

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Anonym, 11 Februar 2011 Thailand ist da welteit Spitzenreiter. In einigen Schulen gibt es schon Toiletten für Kartoys (Ladyboys)!

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