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Schwulenbewegung (Schwulen-Demos) Im Jahre 1969 gingen die Schwulen in Amerika erstmals auf die Straße, um gegen die ständigen Übergriffe der Polizei zu demonstrieren. Der Aufhänger für diese erste Demonstration war eine Razzia im Stonewall Inn (Schwulendisco), in Greenwich Village. Dort vermutete die Polizei Männer anzutreffen, die miteinander tanzen, was zu dieser Zeit in Amerika tatsächlich verboten war!
Anfangs lieferten sich die Schwulen und Lesben mit den Gesetzeshütern noch regelrechte Straßenschlachten. Erst später wurden die demonstrativen Zusammenkünfte organisiert und verhalfen den Schwulen in den Vereinigten Staaten (und nicht nur dort) zu einem gestärkten Selbstbewusstsein. Die erste Homosexuellen-Demo Deutschlands fand in der katholischen Stadt Münster im April 1972 statt. In Deutschland fanden sich im Juli 1979 tausende Schwule zu einem großen Schwulentreffen (HOMOLULU) in Frankfurt ein, das sogar in der Berichterstattung der Tagesschau Erwähnung fand. siehe auch unter: Gay Liberation Front, Öffentlichkeit & Gesellschaft, Paragraf 175, Hirschfeld Magnus, Geschichte der Homosexualität, Psychiatrie & Homosexualität, San Francisco, Verlag rosa Winkel, World Health Organization (WHO), Zukunftsaussichten, Zusammengehörigkeitsgefühl, Diskriminierung, antischwule Gewalt, Homoehe |
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