Sie rufen dich Versager SONGTEXT

Arne Pahlke, April 2008

 

 

Du hast geglaubt,

es wird schon gehen.

Du musst dich nur zusammennehmen.

Dann wird‘s schon gehen.

… hast du geglaubt …

… hast dir vertraut …

 

Doch du hast auf Sand gebaut.

Nun sitzt du hier

und trinkst dein Bier.

Und du fühlst es ganz genau:

Du steckst fest in deinem Bau.

Deine Zukunft dunkelgrau.

… du siehst sie kommen …

… du bist benommen …

 

Und du kannst es nicht verstehen.

Die anderen haben‘s doch auch geschafft.

Was hast du denn falsch gemacht?

…. das ist nicht fair …

… es war so schwer …

Und sie rufen dich Versager

 

Es war so schwer wie sie zu sein.

Wie sie zu denken und zu fühlen.

Du saßt zwischen allen Stühlen.

Und du hast dich dort verflucht;

dir die Einsamkeit gesucht.

 

Warum bin ich wie ich bin?

Warum sind die anderen glücklich?

Warum leide ich so schlimm?

Warum fühle ich ihr Glück nicht?

… das denkst du dir …

… und trinkst dein Bier …

 

Du hast geglaubt,

du kannst es schaffen;

musst es ihnen nur gleichmachen;

 - musst dich mühen und beweisen.

 - und dich dankbar ihnen erweisen.

… dann klappt das schon …

… dann kommt der Lohn …

 

Doch du bist nicht wie die anderen.

Und du willst auch nicht so sein.

Wie sie fremdbestimmt nur wandern;

du gehörst da nicht hinein.

 

Und sie rufen dich Versager,

weil du ihren Weg nicht gehst.

Sie stecken fest im Auffanglager,

dass sich nur um sich selbst dreht.

… das willst du nicht …

… weil‘s dich zerbricht …

… das willst du nicht …

… weil‘s dich zerbricht …

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