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Sind Pädagogen verlogen? Arne Pahlke, Frühjahr 1995
Ich meine das jetzt so: Ist nicht ein jeder Erzieher selbst verzogen? Versucht er nicht als Lehrer, nun das geradezubiegen, was man in seiner Kindheit an ihm verbogen?
Und noch einmal dieselbe Frage: Sind Pädagogen verlogen?
Denn, wer gesteht sich von den Herren wohl schon ein, selbst ein Erziehungsfall gewesen zu sein?
Dabei ist das alles längst statistisch geklärt: Man weiß, dieser Berufsstand nährt sich mehr denn je von den Problemkindern vergangener Zeiten, die nun, mutiert zum Pädagogen, auf diese Weise ihre verspielte Kindheit aufbereiten.
Und das allein wäre ja keineswegs verwerflich. Nein, das ist prinzipiell sogar sehr gut, wissen die Herren theoretisch zumindest, wie man es nicht tut!
Doch, soll denn das nun gleich bedeuten, dass man „Pädagogik-Studierten-Leuten“ zutrauen kann, es auch richtig zu machen? Pardon, das zwingt mich zum Lachen.
Und noch etwas stimmt den Betrachter leicht verdutzt. Nämlich, welches deutsche Wort das Lexikon anstatt der Pädagogik druckt. „Knabenführer“, so heißt es da. Und fürwahr, steht so nicht der Erzieher als Knabenverführer da?
Doch nein, ich möchte damit niemals sagen, dass Pädagogen ihre Verantwortung in der Hose tragen.
Meine Frage lautete ja nur: Sind Pädagogen verlogen? |
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Kommentar von konkalit. 23. Januar 2009 Pädagogen sind allgemein ein Übel da sie die Bälger die ihnen unstehen, welche jeweils von ihren Eltern ungeliebt und als störend betrachtend, dort hinverfrachtet wurden, mit ihren eigenen Wertvorstellungen von Moral und Ethik als auch ihren eigenen Vorlieben und Wünschen zumüllen. Einige Eltern werden wohl nach einiger Zeit bei ihrem Gör eine Veränderung der Persönlichkeit feststellen, da es den Erzieher und Pädagogen ja alsbald als Vorbild-Ersatz für die Eltern wahrnimmt und dessen Ansichten und Aspekte nachzubrabbeln beginnt und das wird einigen nicht gefallen. Ein Kind sollte jedoch von KEINEM anderen Menschen, weder vom Erzieher oder Betreuer noch von den Eltern selbst die Gefühle und Meinungen sowie Wertvorstellungen und Moralischen Ansichten übernehmen. Es sollte sich frei entfalten können doch leider ist das kaum möglich da dies ja bereits die sogenannte "Erziehung" verhindert welche die meisten gleichweg zu fügsamen Lämmern und apathischen Leichen heranzieht die alles erdulden und mitziehen. Sie ordnen sich in der breiten Masse unter und lassen sich von Regeln und Vorschriften erschlagen ohne jeweils das süße Gefühl der Individualität genießen zu dürfen. Traurige Massenschicksale die wir als "Gute Erziehung" betrachten... |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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