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Sprichwörtlich daneben
Mein verehrter Herr, ich verstehe schon, was sie mir nicht sagen wollen. Bis hierhin und weiter! Zusammen sind wir autark. Neue Besen kosten Geld. Wissen sie was? Mir ist es egal, ob ihre Kacke am Dünsten ist oder ob sie als Eineiiger unter den Impotenten als Rammler gelten. Ein Ei ist schließlich die halbe Miete. Und wegen einer solchen Kleinigkeit muss man weder den Löffel abkleben noch mit Jordan über den Friedhof ziehen. Oder gehören sie etwa zu jener Sorte Mensch, die den Teufel immer gleich an der Wand melkt? Getreu den Motten: Das frühe Huhn federt die Henne? Ich bitte sie! Da wird doch das Huhn in der Pampa verrückt. Ziegeln sie gefälligst ihre Worte! Und überhaupt: Da krakeelt am Ende doch kein Hahn mehr nach, wenn sie schlussendlich mit leeren Hennen dastehen. Hilf dir selbst und danach hilf Gott, sage ich deshalb immer. Des Menschen Willy streicht unser aller Himmelreich und jeder soll nach seiner Pasta dicklich werden. Erlaubt ist, was fällt! Und wir alle wissen: der Apfel fault nie weit vom Stamm. Und Hunde, die schellen, klopfen nicht. Doch ganz gleich, wie verworren die Situation auch scheinen mag. Ich wittere Morgenkot. Deshalb sollten sie jetzt nicht all ihr Gefieder über denselben Haufen schärfen oder aber ihr Abendmahl über ihr Bein erbrechen. Denn wer zuletzt leckt, leckt die Reste.
Was meinen sie? Sie möchten ein Hengst im Karpfenteich sein? Aber das ist doch alles kalter Kafka, den sie mir hier zum Besten kleben. Sie wollen mir wohl einen Bären einführen? Lassen sie lieber die Kinderlein in mir kommen. Gelobt sei, was hart macht! Hier bin ich Mensch, hier dürft ihr rein. Und ich habe noch nicht einmal Haare auf meinen Zäunen. Stattdessen gieße ich Geld wie Harn und lebe wie Gott in Frauke. Doch Vorsicht ist die Gottheit der Porzellan-Kaste, denn der Glaube verätzt Berge. Ich sag halt immer: Friss, vögel oder stirb! Und Hunde ohne Darmausgang, scheißen nicht. Wo gehinkt wird, da fallen Spötte. Die Axt im Harz erspart den Zöllner und in manch einer Schürze steckt viel Würze. Und Hauptsache ist und bleibt doch ohnehin, dass die Richtung stinkt. Zwar habe ich noch niemals vom Bohnenstroh der Weisen gefressen, aber ich will ihnen dennoch folgenden Rat gabeln: Sie sollten nicht zu früh ihr Handtuch würfeln. Und wo auch immer ihre rohe Kraken sinnlos walten, steht ihre Lebensuhr bei mindestens fünf Minen vor Zwölf. Und nun scheren sie gefälligst den Teufel! © Arne Pahlke, 17. März 2007 |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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