![]() |
||||||||||
|
Stimme (schwule) Ah, die Natur schuf mich im Grimme! Sie gab mir nichts als eine schöne Stimme. (Matthias Claudius) Bei vielen schwulen Männern kann man sich hingegen jenes Eindrucks nicht erwehren, dass die Natur bei ihrer Stimmenvergabe grimmig gestimmt war. Welcher schwule Mann hat folgendes Szenario nicht bereits selbst erlebt: Er stand einem schwulen Mann gegenüber, der ausschaute wie ein Bär. Doch als dieser Bär von einem Mann den Mund aufmachte, klang er nach einer Miezekatze. Nicht wenige Homosexuelle haben eine Stimme, die man eher einer Frau oder einem Knaben zuordnen würde. Auf jedem Fall tritt dieses Phänomen bei Schwulen bedeutend häufiger auf als bei Heterosexuellen. Doch warum ist das so? Unsere Sprechstimme ist Teil unserer Persönlichkeit. Sie ist ein Instrument, durch das wir u.a. unser emotionales Empfinden, - sozusagen unser „Emotionales-Ich“ sprechen lassen (können). Viele Homosexuelle haben nicht etwa deshalb eine höhere Stimmenlage, weil die Natur es bei Schwulen eben einfach so vorgesehen hat, sondern sie sprechen heller/femininer/höher, weil ihre eigene Natur (ihr „Emotionales-Ich“) ihre Stimme entscheidend (mit)moduliert. Ihre Stimme entspricht einfach ihrer eigenen (Wunsch-)Identität. Viele Homosexuelle wollen einfach weiblicher (weniger männlich) klingen.
unsere Stimme als “veräußerndes” Merkmal unserer Persönlichkeit
So richtig schräge können Stimmen von Schwulen allerdings dann klingen, wenn diese ihre eigene (sanfte/weniger männliche) Sprechstimme nochmals künstlich überhöhen, wie es oft in der schwulen Szene geschieht. So ist zu beobachten, dass Männer, die über Jahre regelmäßig in der schwulen Szene (unter Ihresgleichen) verkehren, im Durchschnitt weitaus häufiger dazu neigen eine höhere Sprechstimme anzunehmen/herauszubilden, als dies Homosexuelle tun, die nur selten oder gar nicht in der schwulen Szene verkehren. Doch ganz deutlich muss hier auch gesagt werden, das die Mehrheit der Schwulen eine normale und viele sogar eine betont männliche Stimme haben. Übrigens geben immerhin 40 % an, bei der ersten Verabredung auf die Stimme zu achten und erst dann auf das Gesicht und die Figur. Interessant auch: Je höher der Schulabschluss und je älter die befragte Person, desto wichtiger wird die Stimme. Und nur jeder zweite Mann ist mit seiner Stimme zufrieden. Was können nun aber jene Männer tun, die eher eine Biene Maja- anstatt Reibeisenstimme haben - und die diesen Zustand ändern wollen? Eine männlichere Stimme kann man sich durch Atemübungen, Gesangsunterricht oder eine professionelle Sprecherziehung aneignen. Es funktioniert allerdings auch mit regel- und übermäßigen Tabak- und Whiskykonsum. Alles auf dieser Welt hat halt seinen Preis.
siehe auch unter: Adamsapfel, Atemkontrolle, Charley’s Tante Birdcase & Co, Allueren (schwules Gehabe), Geschlechtsmerkmale, Hormonbehandlung,Kastration & Kastrationsfantasien, Gekreische (tuntiges, zickiges), Stimmbruch, Tunte, Weibisch-Sein & Vermaennlichung |
||||||||||
![]() |
||||||||||
|
Sämtliche Einträge in diesem Lexikon wurden von Arne Pahlke verfasst. Und sämtliche durch den Seitenbetreiber erstellten Texte unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jegliche Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes (also auch das Übertragen auf die eigene Webseite) bedürfen der schriftlichen Zustimmung von Arne Pahlke. Nutzungen ohne Nennung des Urhebers sind ausdrücklich untersagt! |
||||||||||