Stricherlokale

Boy-Houses;  - einschlägige Etablissements  unterschiedlicher Qualität und Aufmachung, in denen Freier auf Boys und (junge) Männer treffen, die sich dort für Geld anbieten.

Ein Stricherlokal kann ein heruntergekommenes Kellerloch sein, in denen Freier sexuelle Handlungen mit einem „Jungen“ bereits für 20 Euro bekommen, die sie dann z.B. auf einer Toilette oder in einem schäbigen Hinterzimmer vollziehen; -  oder aber ein edel eingerichtetes Boy-House, in denen die Escorts oft nicht für unter 100 Euro zu haben sind.

Überdies variieren die Preise für einen käuflichen Liebesjungen von Stadt zu Stadt. So muss man in Berlin im Durchschnitt weniger Geld für einen „Barstricher“ auf den Tisch legen, als etwa in München. Und letztlich legt  natürlich jeder Boy/Mann sein Honorar selbst fest. Doch dies wiederum ist u.a. abhängig von seinem Alter. Je älter nämlich ein Stricher ist, je schlechter verkauft er sich in der Regel in einer Stricherbar. Und dieses „Manko“ kann er u.a. dadurch abfedern, in dem er ausgefallenere Sex-Praktiken (meist aus dem Bereich des BDSM) in seine Angebotspalette aufnimmt oder eben über einen niedrigeren Preis. 

Ab einem gewissen Alter (meist spätestens mit Ende 20) ist für einen Mann in den allermeisten Stricherbars allerdings kaum noch Geld zu machen; - ganz gleich, was er sexuell zu bieten hat.  Allerdings kann er dann immer noch als Callboy weiterarbeiten. Und nicht zuletzt ist das Honorar natürlich abhängig von der Konkurrenz  und der Lebenslage eines Prostituierten. So bieten sich drogensüchtige Boys oft sehr billig an, weil sie dringend Geld für Drogen benötigen.

 

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vor einem (Ex-)Stiricherlokal in Hamburg

 

Die Einrichtung und Aufmachung eines typischen Stricherlokals muss man sich nicht besonders spektakulär vorstellen. Die meisten Stricherlokale unterscheiden sich in ihrem Erscheinungsbild überhaupt nicht von einer gewöhnlichen Kneipe oder Bar.

Eine Kontaktaufnahme zwischen Freier und „Payboy“ kann auf unterschiedliche Weise erfolgen: Ein schüchterner Freier bittet dem Barmann etwa darum, dass dieser bei einem Boy „vorfühlt, ob dieser sich  „etwas mit ihm vorstellen kann”. Oder Freier laden einen Liebesjungen auf einen Drink ein. Und viele Stricher  werden auch selbst aktiv.

Kommt man dann miteinander ins Gespräch, so wird dabei meistens abgeklärt, was sexuell möglich ist und was dieser Spaß kosten soll. Wird man sich handelseinig, zieht man sich entweder auf eines der zum Etablissement dazugehörigen Zimmer zurück; -  oder man geht in ein Stundenhotel, welches oft in direkter Nachbarschaft zu einem Stricherlokal zu finden ist. Und viele Boys lassen sich auch (oft gegen einen Aufpreis) mit Nachhause nehmen.

Der Anteil deutscher männlicher Prostituierter in Stricherlokalen liegt bei unter 50% - je nach Einrichtung mitunter auch niedriger. Eine mehrseitige Definition über die männliche Prostitution findet sich HIER

 

siehe auch unter: Abmelkwirtschaft, Anmach- und Abschlepptipps, Bars (schwule), Prostitution (maennliche), Jugendschutz, Marktwert (schwule Szene), Geld und Partnerschaft, Altersunterschiede bei Sexpartnern/in Beziehungen, Pattaya, Kinderpornografie, Objekt der Begierde, Sneakers und Sneakersfetisch, Rollenspiele  (beim Sex), Schutzaltersgrenzen, Callboys Sadomasochismus in der Prostitution, Stricher, Stricherlokale, Thailand - käufliche Thaiboys, Zweckbuendnisse (unter Schwulen), gutsituiert

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