Sturm-und-Drang-Zeit

Gemeint ist die Zeit zwischen dem 16.-25. Lebensjahr; ein Lebensabschnitt, in dem bei den meisten Jünglingen der „Spaßfaktor“ (die Leichtigkeit des Seins) im Mittelpunkt ihres Denkens und Handelns steht. Und während Sexualität und Vergnügungssucht für sie von ungeheurer Wichtigkeit ist, rücken für viele Jugendliche in der Sturm-und-Drang-Zeit das Verantwortungsbewusstsein und die Gedanken an die eigene Zukunft eher in die zweite oder dritte Reihe.

Doch obgleich auch ihre eigene Sturm-und-Drang-Zeit oftmals ebenfalls von einer mehr oder weniger schwerwiegenden Orientierungslosigkeit geprägt war, wünschen sich dennoch viele (ältere) Männer diesen (in ihrer Erinnerung oft unbeschwerten) Zeitabschnitt zurück.

 

Foto by  Ralf Roletschek
ein übermäßig starker Alkoholkonsum gehört für viele männliche Jugendliche zur Sturm-und-Drang-Zeit dazu

 

Dabei fühlen sich viele Jugendliche in dieser Phase getrieben und zerrissen. Gleichzeitig treibt sie ein unruhiger Abenteuergeist. Und leider modellieren sich viele Jugendliche (und dabei insbesondere männliche) in der Sturm-und-Drang-Zeit ein nicht mehr reversibles Fundament, unter dem sie ihr restliches Leben zu leiden haben. Nicht wenige brechen in dieser Phase die Schule oder Ausbildung ab oder werden alkohol- und/oder drogensüchtig und nicht selten auch straffällig.

Übrigens lassen sich vor allem junge Schwule auf unsichere Sexpraktiken (Barebacking) ein, u.a. eben auch deshalb, weil sie sich in der Sturm-und-Drang-Zeit für unsterblich halten.

siehe auch unter: Jugendwahn, Das Bildnis des Dorian Gray, Erektionswinkel, Frischfleisch, Haeufigkeit von Sex, Hormone, Ichbezogenheit & Narzissmus ,IdentitaetskonflikteIdealbilder & Idole, Magersucht  unter Schwulen, Nachtleben  (schwule Szene), Schoenheit, Objekt der Begierde, Sneakers und Sneakersfetisch, Testosteron, Volljaehrigkeit, Verantwortungsbewusstsein (beim Sex), Verfuehrung Minderjaehriger

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