The Terminator

Produktionsland: USA

Erscheinungsjahr: 1984

Altersfreigabe: FSK 16

Laufzeit: 102 Minuten

Genres(s): Action, Science-Fiction, Thriller

Regie: James Cameron

Besetzung: u.a. Arnold Schwarzenegger, Michael Biehn, Linda Hamilton, Paul Winfield, Lance Henriksen, Rick Rossovich

 ® Arne Pahlke, 2011

„The Terminator“ zählt zu den prägendsten Filmen der 80er. Und mit diesem Machwerk stieg Arnold-Schwarzenegger nicht nur endgültig  zum Star mit Weltformat auf, sondern der (mittlerweile megaerfolgreiche) Regisseur James Cameron feierte mit diesem Action-Science-Fiction-Thriller ebenfalls seinen großen Durchbruch.

Zur Story: In nicht allzu ferner Zukunft, nach einem (durch intelligente Abwehrnetzcomputer ausgelöstem) nuklearen Holocaust,  beherrschen die Maschinen die Welt. Nur noch der Rebellenführer  John Connor stellt sich der Herrschaft der Cyborgs in den Weg. Da die Maschinen ihren Widersacher in der Zukunft nicht eliminieren können, schicken sie einen neuartigen Cyborg (Computersystem Skynet Model: 101) in die Vergangenheit. Dieser soll Johns  Mutter (Sarah Conner) töten, noch bevor diese dem Rebellenführer geboren hat. Doch die Rebellen schicken ebenfalls einen Mann (Kyle Reese) durch die Zeit, um ebendies zu verhindern!

Was folgt, ist ein erbitterter Kampf – Mensch gegen Maschine.

 

...nicht nur Katzen haben 7 Leben!

 

Obgleich knapp 30 Jahre auf dem Buckel, geht dieser Streifen noch immer ab wie Schmidts Katze; - auch wenn wir nach „The Terminator“ mittlerweile  (gefühlte) 100 Cyborg-Filme vorgesetzt bekommen haben, in denen uns ambivalente Szenerien  dargeboten  werden. Doch das, was „The Terminator“  (trotz seines kleinen Budgets von 6, 4 Millionen Dollar) auszeichnet, können die meisten Cyborg-Nachläufer nicht einmal im Ansatz leisten.

James Cameron lieferte einen  temporeichen, beklemmenden und Gewalt zelebrierenden Meilenstein des Science-Fiction-Action-Genres ab, der obendrein noch durch Originalität besticht. So zählt Arnold Schwarzeneggers kantiger Ausspruch  („I’ll be back“ – “Ich komme wieder”) noch heute zu den 50 berühmtesten Filmzitaten.

Der Film ist dynamisch und konzentriert sich auf essentielle Bestandteile des Action-Genres. So walzt nicht nur der Terminator hier alles nieder, was sich ihm in den Weg stellt; -  sondern Cameron selbst kreierte einen Film, der wie eine Dampfwalze daherkommt.

Cool, wie er z.B. trockene Hintergrundinformationen einfach während einer Verfolgungsjagd erzählen lässt,  so dass der Zuschauer gar nicht erst auf die Idee kommt, deswegen 1-2 Gänge herunterzuschalten. Und im Anschluss an die einzige kurze Liebesszene des Filmes lässt Cameron direkt einen neuerlichen Angriff des Terminators starten, als wolle er sich für den (für die Glaubwürdigkeit dieser Geschichte notwendigen) Geschlechtsakt  entschuldigen. Und sodann folgt der materialistische Endspurt, in einem furiosen Film, der quasi direkt wie ein 102-Minuten-Showdown angerichtet ist.

    10 von 10 Punkten

 

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Konkalit, 13 Februar, 2011 - Klasse Film. Einzig negativ in Erinnerung bleibt ein Streit den ich mit meinem damals besten Freund hatte als wir ihn zum ersten Mal sahen und der dazu führte dass wir wochenlang nicht redeten, in welchem es darum ging ob nun der Terminator im ersten Teil BÖSE sei oder eben einfach so programmiert sei, eben seinen Auftrag erfülle. Klar sind seine Absichten böse aber er tut das was in seiner Sichtweise eben richtig ist. Ein wenig merkwürdig sind nur einige "unnötige Tode" von Unschuldigen Zivilisten, damit meine ich nicht die Niedergeschossenen in der Disco, sowas passiert eben, aber z.b in der Polizeistation, warum geht er nicht einfach durch und sucht still und leise sein Ziel und erledigt es sauber und ohne Aufsehen anstelle solch eines Massakers. Auch sehr typisch dass er bei der Frage des Hausmeisters natürlich die gröbste Beleidigung aus etlichen Atnworten raussucht...aber egal sowas dient ja lediglich für einen schnellen Lacher und tut der Klasse des Films keinen  Abbruch.

Wortmutation: Wenn ich einen Film richtig gut finde, dann neige ich dazu, mir „Unebenheiten“, die in jedem Film enthalten sind, für meinen eigenen cineastischen Seelenfrieden  „glattzubügeln”. Bezüglich der beiden Terminator-Teile (das was danach kommt, ist für mich mehr DER Terminator) habe ich mir dieselben Fragen gestellt wie Du; - und mir diese wie folgt beantwortet: Der Terminator tötete in der Polizeiwache deshalb alle Bullen, weil dies (für seine ihm einprogrammierte simple Logik) eben der beste (einfachste) Weg war. Abzuwägen, ob es nicht besser wäre, diesen oder jenen  Polizisten am leben zu lassen, würde viel komplexere Denkabläufe erfordern und er ist schließlich ein Prototyp seiner Art. Und das Wort Terminator leitet sich vom lateinischen „terminare“ ab und steht für beenden und abschließen. Ich habe mir es deshalb einfach so „schön geredet“, dass seine Programmierung in dieser Frage wohl eher eindimensional ist. Er also,  wenn es darauf ankommt,  lieber direkt töten als abwägen soll. So, wie wir Menschen in bestimmten Situationen Adrenalin ausschütten, kann der Terminator in gewissen Situationen vielleicht nicht anders, als einfach nur abzudrücken, da sein vorrangiges ihm einprogrammiertes Ziel das Eliminieren ist. Mir ist aber natürlich klar, das Cameron ihn wohl einfach nur aufgrund des Showeffekt hat töten lassen. Und die Szene  mit der gewählten Antwort kann man sich so schön reden, indem man sich sagt, dass man nur das Display gesehen hat – nicht aber, was da an programmierten „Variablen“ dahintersteckte – und der Terminator eben – aus diesen für uns nicht sichtbaren Variablen ableitend – sich für die letzte Antwort entschieden hat. Aber letztlich mache ich mir da nichts vor. The Terminator ist ein Unterhaltungsfilm (erster Güteklasse). Fragen, wie sie sich Menschen wie wir stellen, werden von der Masse somit ohnehin als miesepetrige Schrulligkeit abgetan. Aber ich finde solche Fragen - genau wie du - auch wichtig und stelle sie mir pausenlos ;-)

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