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Thomas v. G. - verlorener Held Arne Pahlke, Februar 2008
Als er achtzehn war hielt er sich für unsterblich Das Leben ein Basar und alles schien erwerblich
Er hatte schöne Frauen Er hatte viele Freunde Kolossales Selbstvertrauen Er lebte die Sekunde
Er liebte Depeche Mode und tanzte in den Morgen Sein Leben rosarot Es gab kein Platz für Sorgen
Er hatte viele Träume Ein voller Weidegrund Herrscher aller Räume
Die Zeit sie ist ein Dieb Sie verschlang ihm seine Jugend Und was übrig blieb Das war weniger die Tugend
Die Jugend ist verglüht Der Zauber junger Jahre Das sonnige Gemüt Es wurde zur Mangelware
Freunde wurden rar Frauen ferne Sterne Schütter wurd‘ sein Haar Das Glück lebt in der Ferne
Er legt sich Platten auf Träumt von alten Zeiten Verflucht des Lebens Lauf Würde ihn gern bestreiken
Er fühlt sich alt und matt Wo ist der Glanz geblieben Er fühlt sich müd und satt Die Zeit hat ihn zerrieben
Als er achtzehn war Hielt er sich noch für Gott Und heute sitzt er da Erklärt sich sein Bankrott |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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