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Titanic verschollene Ur-Drehbuchfassung des erfolgreichsten Kinofilms aller Zeiten Arne Pahlke, Januar 2009
Zwei mittellose Halunken, die seltsamerweise aussehen, als kämen sie direkt von einem Promi-Hairstylisten und Top-Kosmetiker, schütten sich in einer schäbigen Hafenkaschemme mit billigem Bölkstoff den Kanal dicht. Dabei findet der nachfolgende folgenschwere Dialog statt.
Ein Tripper und zwei Darmrisse weiter, hat De Stehklo das nötige Geld endlich zusammengefickt bzw. sich oft genug durchnudeln lassen. Daraufhin kauft sich das Freundespack Tickets für das Unterschichtendeck und voller Vorfreude besteigen sie das Mutterschiff.
Selbstvertändlich meinte ich damit, dass die beiden Freunde an Bord gehen. Meine Güte! Am Bord trifft der arme Wichser De Stehklo erstmals auf die Babyspeckpussy Kate Wurfset. Diese ist wie alle jungen Frauen aus reichem Hause ein psychisches Wrack und dabei extrem verweichlicht, weshalb sie sich ihr Leben zu nehmen gedenkt, indem sie sich ins Meer stürzt. Doch leider kommt der käufliche Analerotiker De Stehklo ihr in die Quere und versaut alles und dehnt damit die Laufzeit des Films auf gefühlte 17 Stunden.
-Zack - Bumm – bei Kate Wurfgeschoss schlägt der Blitz ein und sie ist ganz doll in den Schmalzhannes verliebt. Aus diesem Grund steigt sie des Nachts auf den Bug des Schiffes. De Stehklo entdeckt sie und bringt ihr ein Ständchen.
De Stehklo: (singt) Du bist so schön, du bist so toll. Zwar bist du fett. Doch ich bin voll. Wenn ich dich an der Reling stehen sehe, du aufgedunsene Nebelkrähe. Dann will ich dir ganz ehrlich sagen: Für dich geh ich nicht einmal im Wannsee baden. Geschweige denn ertrink ich für dich auf hoher See. Es sei denn, ich hab einen am Tee. Doch da ich De Stehklo heiße, soll ich es tun, ...doch das find ich scheiße … … lalala …
Beide tanzen wie zwei unrettbar Geisteskranke über das Deck und lehnen sich in einem Anfall geistiger Umnachtung über die Reling
Kamerawechsel, bedrohliche Musik und ein Tätärätä in Form eines finster blickenden kalkweißen Eisbergs, der sich aus dem Meer erhebt.
Der fiese Eisberg: (singt) Ich bin der fiese Eisberg Bin schrecklich böse. Drum versenk ich die Titanic mitsamt der dummen Möse.
Es folgt ein extra fies klingendes Schiffsbauch-Aufschneide-Ritsche-Ratsche sowie ein super wehklagendes Blockbuster-Schiffs-Rumpf-Ewigkeits-Jaulen. Die Titanic wurde getroffen. Endlich säuft der Kahn ab. Durchhalten, liebe Cineasten! Der Film dauert jetzt nur noch circa 6 Stunden. Und nun folgt der einzig unterhaltsame Dialog dieses Filmes, der in der Originalfassung leider der Schere des Regisseurs zum Opfer gefallen ist:
Die Titanic sinkt und sinkt. De Stehklo und Kate Wurfset überstehen aus dramaturgischen Gründen mehrere lebensbedrohliche Beinahe-Absaufaktionen, um am Ende doch im eiskalten Meer zu landen. Hier nun klammern sich die Verliebten an eine große Holztür oder an was auch immer. Doch beide wissen, diese Tür trägt auf Dauer nur einen ...
Mit mehreren beherzten Faustschlägen befördert De Stehklo die übergewichtige Kate Wurfsett unter Wasser, aus dem diese glücklicherweise auch nicht mehr auftaucht.
De Stehklo indes wird gerettet. Später berichtet er der Weltpresse, dass er sein Leben für sie lassen wollte, sie aber kurz vor seiner Rettung von einem Hai gefressen wurde, obwohl er sie bis zu ihrem letzten Atemzug todesmutig vor diesem verteidigt hatte.
Daraufhin wird De Stehklo die große “Ehrennadel der feuchten Retter” verliehen. Und alle sind sie überglücklich, weil es zwei dickbäuchige und ewig jaulende Ozeanriesen weniger gibt.
Doch es gibt auch ein Happy-End für die weiblichen Kinobesucher: Kate Wurfset macht als Wasserleiche auf dem Meeresboden Bekanntschaft mit einem sehr anhänglichen Krebs .... ...woraufhin ein wiederholter Beischlaf stattfindet, woraus diese unvermeidbare Hochzeitsscheiße resultiert. Und da Kate Wurfgeschoss nicht mehr lebt, verrottet sie noch heute ...
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Kommentar von Konkalit, 16 Januar 2009 Herrlich, diese Drehbuchfassung sollte umgehend verfilmt werden. Einer der wenigen guten Slapstick-Fäkalien-Schweinkram-Komödien und ein Ende wie es sich wohl jeder Kerl gewünscht hätte während das Luder an seiner Seite ihm das Hemd vollplärrte. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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