Treue

Die beiden Hauptprobleme mit der Treue sind  folgende:

  • fast jeder definiert Treue anders.
  • Treue von ihren Partner einfordern können Männer bedeutend besser, als selbst treu zu sein.

Und so erleben wir häufig einen gewaltigen „Definitions-Spagat“, wenn Männer über die eigene, als auch über die Treue ihres Partners sinnieren. Ihm verlangen sie in der Regel Monogamie ab. Für sie selbst  gelten hingegen meist ganz andere Regeln. Und zwar Regeln und Ansichten, über die sie ihren Partner nicht selten lieber komplett im Dunkeln lassen. 

Frei nach dem Motto:

„Wenn er “es” nicht weiß, macht er mir nicht die Hölle heiß!“

 

von Bernhard Rode (1782)
Eine besondere Form von Ergebenheit und Treue: Ein Neger saugt seinem englischen Herrn das Schlangengift aus der Wunde  (Bernhard Rode 1782).

 

Wenn in der Treuefrage die Vorstellungen & Auffassungen innerhalb einer Partnerschaft zu weit auseinanderklaffen, sprich: der eine Teil die Treue unbedingt einfordert, während der andere Partnerteil von dieser Form des Liebesbeweises wenig bis überhaupt nichts hält, dann kann es (wird es) meist böse enden.

Doch oft verschweigt ein Partnerteil (oder mitunter sogar beide Partner voreinander) seinen/ihren Hang zur Promiskutiät innerhalb ihrer vermeintlich monogamen Beziehung.

Doch wehe, der Betrogene erfährt vom Seitensprung seines Partners. Dann fühlt er sich in der Regel nicht nur körperlich betrogen, sondern meist erfährt die Partnerschaft dadurch einen gravierenden Vertrauensbruch.

Wie meinte doch einst Schiller: Hab’ ich nur deine Liebe, deine Treue brauch ich nicht“. Wohl dem, der ein so  unverletzbares Herz besitzt, seinen Liebsten mit anderen teilen zu können.

 

 siehe auch unter: Fickverhaeltnis, Fremdgehen, Freundschaften, Geld und Partnerschaft, gemeinsames  (ein)schlafen, Leidenschaft, Liebe, Liebelei, Liebesbriefe, Liebesfaehigkeit, Liebeserklaerungen (oeffentliche),monogame BeziehungenMeister-Sklave-Beziehung, Partnerschaften (homosexuelle), One-Night-Stands,Opfer-MentalitaetOedipuskomplex, Partnertausch, Rollenverteilung & Geschlechterrolle, Romantik (in Beziehungen), Sensibilitaet (uebermaeßige), Eifersucht, Dreier, Traumprinzensuche, Unabhaengigkeit (vermeintliche), verheiratete Bisexuelle und Schwule, Zweckbuendnisse (unter Schwulen)

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