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Tristesse Arne Pahlke, 1995
Aus meinen Poren sickert Lethargie. Mein Atem bröckelt und zerfällt zu Staub, der mich im Nebel stehen lässt.
Tristesse, wessen Kind bist du, dass du nicht von mir lässt? Ich versuche, dich zu verstehen. O, sag’ mir bitte, Tristesse, ob es denn wirklich wahr ist, dass du das Kind der Traurigkeit bist?
Aus meinen Augen rinnt der Verlust. Und in meiner Brust wütet ein Schmerz, der mich verkümmern lässt.
Tristesse, bist du ein Waisenkind, auf der Suche nach einem Nest? Ich beginne dich zu verstehen. Du bist voll von Schwermut, Tristesse. Wir fügen uns leidlich zusammen, sind gemeinsam im Trübsinn verhangen.
Aus unseren Leibern entwich uns das Licht. Und unsere Herzen sind so einsam, dass Gott sie nur noch träge schlagen lässt.
O, Tristesse, auf dass du mich nie verlässt, denn ich hab’ doch nur noch dich, liebste Tristesse. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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