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Tschüss Arne Pahlke, Juli 2010
Als ich mich von diesem Hochhaus warf, da war ich 43 Jahre alt. Ach, hätte ich mir diesen Sprung doch nur früher angetan. Denn, was sprach schon für meines Lebens Erhalt? Mein ganzes Dasein nur ein faulender Zahn.
Nun bin ich endlich verstorben und hab‘ meine Ruhe; - kein Schwein ruft mich mehr an. Stattdessen faule ich ganz ungeniert in meiner Gammeltruhe und schau mir eure Scheißwelt verächtlich nun von unten an.
Nein, bitte kein Beileid und auch keine Tränen! Schließlich bin ich froh, nicht mehr unter Euresgleichen zu sein. Mein Leben war eine Aneinanderreihung unsäglicher Szenen, war wie ein fortwährend schmerzender Nierenstein.
Hier geht’s mir gut – hier darf ich sein! Der Tod erst machte mich endlich frei. Drum weine ich dir keine Träne nach, du schurkischer Human-Verein; du peinvolle Welt voll von Barbarei. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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