® Arne Pahlke

 

Kompliziert werden Dinge und Menschen erst im zwischenmenschlichen Austausch. (2005)

 

 

Der Mensch benötigt für gewöhnlich einen Spiegel, da er sich selbst nicht sehen kann. Das Problem dabei ist allerdings, daß er sich nur allzu gern mit Zerrspiegeln zufrieden gibt. (2001)

 

 

Hütet euch vor wohlgemeinten Ratschlägen, wenn eben diese nicht mit der offenkundigen Wirklichkeit harmonisieren! (2005)

 

 

Die meisten Menschen wollen nur jene Bilder von sich gezeichnet sehen, die sie beruhigen. Deshalb umgeben sie sich auch so gerne mit Gleichgesinnten, damit diese ihnen ihr eigenes Unvermögen wie ein Zerrspiegelbild urteilsfrei zurückwerfen.  (2005)

 

 

Ein guter Mensch ist, wer stets die Wahrheit spricht und strebsam danach lebt, und sich dadurch seinen Aufenthalt auf Erden wesentlich erschwert. Ein Mensch, der es  hingegen gut haben will, der nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau. (1995)

 

 

Die meisten Veränderungen fallen uns leider erst dann auf, wenn sie abgeschlossen und somit häufig nicht mehr widerrufbar sind. (1993)

 

 

Lügen, Lügen und nochmals Lügen, das ist des Menschen traurige Wahrheit. (1993)

 

 

Wußten Sie schon, daß die meisten Blinden nicht einmal eine Brille tragen? (1997)

 

 

Meine Oma sagte oft zu mir: „Pünktlichkeit, mein Junge, ist das halbe Leben!“

Und meine Mutter ergänzte:„Ordnung, mein Kind, ist das halbe Leben!“ Dank dieser Bauernweisheiten hätte es mir eigentlich gelingen müssen,  ein ausgefülltes Leben zu führen – tat es aber nicht!  (1996)

 

 

Den meisten Menschen ist sehr wohl bewußt, daß sie eigentlich nichts wissen. Wahrscheinlich wollen sie deshalb eben darüber nichts hören!? (1996)

 

 

Menschen, die bereits vorher gerne wüßten, wie eine Sache ausgeht,

die wissen es glücklicherweise oftmals auch danach nicht. (1993)

 

 

Wir ertrinken in Problemen, die nicht wirklich bestehen. Wir bieten einander Lösungen an, die keine sind. Und wir tun dies alles nur, um Dinge zu rechtfertigen,

die keiner Rechtfertigung bedürfen. (1993)

 

 

Bald wird endlich eine der Grundlagen unserer Rechtsprechung auf grausame Art und Weise Wirklichkeit:  „Jeder Mensch ist gleich!“  (1994)

 

 

Rauben wir unseren Kindern ihre Träume eigentlich nur,  damit sie wie wir, rasch alt werden und verbittern? (1994)

 

 

Wenn der Mensch seinen Verstand umschreibt, so tut er dies mit eben diesen.

Wie will er aber so je ein objektives Urteil über seinen Verstand abliefern können? (1994)

 

 

Ich hätte da einen gut gemeinten Vorschlag an die Adresse der Gen-Wissenschaftler: Erschafft doch bitte endlich einen Menschen, der euch in Zukunft davon abhält Gott zu spielen!   (1993)

 

Nur, weil der Mensch gemeinhin für alles einen Namen braucht, haben Phantasten und Träumer in dieser Welt kaum eine Chance.  (1993)

 

 

Wenn wir unsere Kinder zu Marionetten erziehen, so dürfen wir uns nicht über die feinen Bändchen beklagen, mit denen sie uns das Gemüt verschnüren.   (1999)

 

 

Der Mensch ist das biegsamste Material der Erde! (1993)

 

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