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Übergang Arne Pahlke, 1990
So fürchte dich nicht, wenn es dich erwischt, wenn dir dein Körperlicht erlischt. Klammre dich nicht an dieses Übergangsleben. Hinter dem Nebellicht wird dir etwas Neues übergeben.
Willst du denn immerdar mit dieser deiner Hülle fortbestehen? Willst du denn immerfort alles aus denselben Winkeln sehen? Er ist kein Schurke, kein Verräter und auch kein Dieb, - der Tod. Er ist dein Begleiter, dein Befreier, dein Freund in tiefster Not.
Kein Mensch verliert grundlos sein geliehenes Körperkorsett. Der Aufenthalt auf Erden ist ein flüchtiges Ballett. Allein der Tod kann dir deinen Muskelkater dauerhaft vertreiben. Nur der Übergang vermag dir den Weg nach Hause zu weisen.
Sei dir sicher, du wirst im neuen Umriss neu entstehen doch auch dieser Umriss wird vergehen. Doch bei aller Vergänglichkeit, Häutung und Tod, nach jeder der Nacht blüht ein Morgenrot. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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