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Uniformen („schwule“) Viele Schwule stehen auf Uniformen bei sich und/oder bei anderen. Diese kleine Auflistung diverser Uniformen ist unvollständig und die Skizzierung der Uniformträger relativ oberflächlich/verallgemeinernd („uniform“) gehalten. Aber vielleicht kann sie dem einen oder anderen Newbie dennoch einen kleinen Über- und Einblick in die Welt schwuler Uniformen und deren Träger vermitteln: Lederuniformen sind wohl das, an was viele als Erstes denken, wenn sie von Schwulen in Uniformen hören. Dabei werden „Lederkutten“ von vielen Schwulen nicht (nur) getragen, um sich dadurch z. B. als Lederfetischist oder als Anhänger der Leder- und/oder BDSM-Szene erkennen zu geben. Für viele sind sie entweder allein oder zumindest zu einem nicht unerheblichen Anteil auch Ausdruck einer Lebenseinstellung/Lebensphilosophie. Und da die Lederszene in ihrer ursprünglichen Form zunehmend weniger existiert, sieht man auch immer weniger Lederuniformträger. Lediglich auf Großveranstaltungen (wie den alljährlich stattfindenden Ledertreffen) trifft man noch auf massenweise Lederkerle. Für viele schwule Männer mutet dieser alljährliche Auflauf an Lederkerlen allerdings eher wie eine Faschingsveranstaltung an. Militäruniformen werden von devoten wie auch dominanten Personen gleichermaßen getragen. Und dabei sind die sexuellen Neigungen der Träger sehr unterschiedlicher Natur. Die einen stehen einfach auf kerligen Sex, andere auf Drill und BDSM-Praktiken. Und viele wollen durch das Tragen einer Uniform auch einfach nur ihre (vermeintliche) Männlichkeit unterstreichen bzw. finden betont maskuline Klamotten einfach geil. Unterschieden werden muss übrigens klar zwischen einem Träger einer richtigen Militäruniform und jenen Männern, die einfach eine Hose/Jacke etc. in Militarylook tragen. siehe auch unter: Militärlook als Fetisch
Matrosen-Uniformen werden mehrheitlich von jüngeren (passiven) Männern getragen. Oft soll damit mehr oder weniger bewusst eine Rollenschablone/Rollendenken vermittelt werden. Wie etwa: Matrose sucht Kapitän. Oder anders ausgedrückt: passiver/devoter Mann sucht aktiven/dominanten Macker. Lufthansa-, Kapitäns- und Polizeiuniformen werden oft von Männern mit einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Profilneurose getragen. Von dieser Bewertung sind natürlich jene Männer ausgenommen, die diese Bekleidung von Berufs wegen tragen. Getragen in der schwulen Szene, soll eine solche Uniform hingegen oftmals z.B. signalisieren: ich bin der Beste – ich bin so cool - bete mich an! Biker-Uniformen (Motoradkluft) sind für Außenstehende mitunter schwer von einer Lederuniform zu unterscheiden. Eine Biker-„Uniform“ ist zumeist daran zu erkennen, dass sie schnörkelloser und zweckmäßiger als eine Lederkluft ausschaut und ohne viele Brimborium (Ketten, Schnallen etc.) auskommt. Außerdem gibt sie wenig bis gar keine Hinweise auf sexuelle Vorlieben. Gummiuniformen werden sehr oft von Männern getragen, die auf Bizarrsex (Natursektspiele, Scat und/oder Mud abfahren. Schuhe & Kopfbedeckungen: Schuhe (Stiefel, Boots etc.) spielen bei den verschiedenen Uniformtypen mitunter eine große Rolle. siehe hierzu auch: Sneakers und Sneakerphantasien. Und trägt ein Mann z.B. eine lederne Kopfbedeckung, so handelt es sich hierbei oft um einen aktiv-dominanten (Meister-)Typ, mitunter aber auch einfach nur um jemanden, der auf diese Weise seine schwindende „Haarpracht“ verbergen möchte.
siehe auch unter: Ausgehuniformen (schwule), Eppendorfer, Hans, Bars (schwule), Hanky-Codes (Farbcodes), Leder, Gummi (Latex), Harness, Koenig, Ralf, Masken (BDSM-Utensil), Militaerlook als Fetisch, Playrooms (für BDSM), Radlerhosen, Sneakers und Sneakersfetisch, Symbole & Symbolik (schwule), Chaps, Tom of Finland |
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