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Verdrängung Begriff aus der Psychologie, der einen seelischen Vorgang beschreibt, durch den u.a. auch Triebregungen und die ihnen zugehörigen Gedanken, Vorstellungen und Affekte vom Bewusstsein ferngehalten werden. So kann auch bei Homosexuellen, die sich ihre Neigung nicht offen eingestehen, ein Verdrängungsmechanismus ausgelöst werden. Und dies muss der betroffenen Person nicht einmal auffallen, weil sie ihre wirklichen Wünsche und Triebregungen oft weitestgehend verdrängt hat und somit auch in der Einbildung lebt, dass sie all ihre Entscheidungen aus freien Stücken trifft.
Eine langandauernde Verdrängung kann gravierende psychische Folgeerkrankungen loslösen. Zitat Erich Fromm: „Denn man muss wissen, dass jede Verdrängung einen Teil unseres wirklichen Selbst auslöscht und uns zwingt, das von uns verdrängte Gefühl durch ein Pseudo-Gefühl zu ersetzen.“ siehe auch unter: Alibi-Hetero, Blockade (sexuelle), Bundeswehr und Homosexualität, Schule und Homosexualität, Arbeit (Outing auf der Arbeit),Depression unter Homosexuellen, Freud, Sigmund, Hemmungen, Hypersexualitaet, Identitaetskonflikte, Oedipuskomplex, Psychoanalyse, Psychiatrie und Homosexualität, Schuldgefuehle (homosexuelle Neigung),Selbstwertgefuehl & Selbstachtung, Selbstverleumdung, Umpolung, Tabubrueche (sexuelle), Ventilfunktion |
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