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Versicherungen Gerade einmal ein einziges von achtzig Versicherungsunternehmen bekannte sich in Deutschland im Jahr 2000 zu einem lesbisch-schwulen Kundenstamm; es war das Versicherungsunternehmen Gerling. Bei vielen Versicherungspaketen müssen sich Schwule immer wieder mit ungünstigen Tarifen oder diskriminierenden Entscheidungen von Seiten der Versicherer abfinden. Und etliche Versicherungen geben sich nur vordergründig als schwulenfreundlich aus.
Wer einem Versicherungsvertreter gegenübertritt, sollte diesem ganz konkrete Fragen bezüglich des Versicherungsschutzes stellen; sich von ihm erklären und belegen lassen, wie sich die durch ihn vertretene Versicherung z.B. im Falle einer Berufsunfähigkeit infolge einer AIDS-Erkrankung verhalten würde. In der Regel verlangen die Versicherer von Schwulen (vor Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung) einen aktuellen (natürlich negativen) HIV-Test.
siehe auch unter: Gay-Community, Heterosexismus, Lebenserwartung, Ueble Nachrede, HIV-Risikogruppen |
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