Visitenkarten  & Co

Manche Schwule tragen  tatsächlich zwei verschiedene Versionen von Visitenkarten mit sich herum. Einmal  die seriöse Karte für den Alltag in der heterosexualisierten Welt und dann die weniger seriöse „Kontakt-Knüpf-Karte“ für die rosarote Parallelwelt. Auf letzterer findet sich dann oft nicht nur die Telefonnummer wieder, sondern mitunter auch recht eindeutige Zusätze wie etwa: „Ruf mich an, wenn Du Lust hast!“ oder "Ich bin von Vermessungsamt".

 

Ja, gib mir ruhig deine Nummer, ich speichre dich dann unter “Fickstuten” ab ...

 

Übrigens können es ausgesprochene Schönlinge bzw. Jünglinge in einer Gay-Discothek während einer Nacht auf einen beachtlichen Stapel von Visitenkarten, beschriebenen Bierdeckeln und Zetteln bringen, die denen ihnen mit einem mehr oder weniger offenkundigen Anliegen zugesteckt werden.

 

siehe auch unter: Anrufbeantworter-Ansagen, Die beruehmte Tasse Kaffee, Hanky-Codes  (Farbcodes), Kontaktanzeigen, Anmach- und Abschlepptipps, Mailwichser (Chat-Wichser),Oberflaechlichkeit (schwule Szene)Sturm-und-Drang-Zeit, Treffpunkte (fuer den schnellen Sex)Verfuehrung (zum Sex),Dirty Talk, Unschuld (Unbeflecktheit)

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