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Vorurteile gegenüber Homosexuellen
Es gibt eine ganze Reihe von Vorurteilen und Behauptungen, die gegenüber Homosexuellen ausgesprochen werden. Ich habe an dieser Stelle fünf mehr oder weniger typische Vorurteile aufgegriffen und zu jedem einzelnen dieser Vorurteile Stellung bezogen:
1.) Homosexuelle sind sexbesessen!
Dieses Vorurteil wird wohl vor allem dadurch genährt, dass Homosexuelle im Vergleich zu einem Heterosexuellen weitaus mehr Möglichkeiten offeriert werden (beziehungsweise er sich diese in seiner Subkultur selbst geschaffen hat), um sich sexuell zu entfalten. Und eine Subkultur, die ausnahmslos von Männern von Männern bevölkert wird, wie könnte die wohl anders aussehen, als stark sexorientiert?
Überdies kommt in einer reinen Männerbeziehung die wahre Natur des Mannes weitaus eher zum Vorschein, als dies in einer Mann/Frau-Beziehung der Fall ist. Wenn nämlich ein normaler Heteromann könnte, wie er wollte, so hätte dieser doch (zumeist) auch häufiger Sex mit seiner Partnerin, als dass diese es zulässt.
2.) Homosexuelle treiben es an jedem Ort!
Ganz im Gegenteil! Der schwule Mann begrenzt seine sexuellen Aktivitäten, abgesehen von seinen eigenen vier Wänden, doch meist auf einige wenige Spielflächen. Hingegen können es sich heterosexuell veranlagte Menschen erlauben, ihre Sexualität an weitaus mehr Plätzen auszuleben, wovon sie denn auch regen Gebrauch machen.
Und bitte schön, wie und wo treiben es denn die Heten? Sie treiben es doch auch überall - und dabei mindestens genauso schlimm. Der Unterscheid ist doch nur, das Hetereosexuelle für ihr Vergnügen oft bezahlen müssen, z.B. durch Eheschließung oder bei einer Prostituierten.
Und die Homos treten halt (gezwungenermaßen) innerhalb ihrer Szenelandschaft in Rudeln auf. Und so ein Rudelfick wirkt halt etwas heftiger und unappetitlicher, als wenn sich das pulsierende Elend (also das gemeine Hetenvölkchen) über viele Ortschaften verteilt.
schwule Bars sind beliebte Orte um (sexuelle) Kontakte zu knüpfen
3.) Schwul wird nur, wer keine Frau abbekommt oder aber unfähig ist, eine Beziehung mit einer Frau einzugehen!
Tatsache ist, es finden sich durchaus Männer, die sich nur deshalb nach anderen Männern umsehen, weil sie keine Frau (mehr) finden/abbekommen, oder aber, weil ihnen Frauen zu kompliziert sind/scheinen. Dieses Verhalten ist allerdings eher die Ausnahme und findet sich vorrangig unter Bisexuellen, die dazu neigen, sich von jeder der beiden Weideflächen stets nur das saftigste Grün zu suchen, welches überdies am bequemsten zu erreichen sein sollte.
Und ein Homosexueller ist sehr wohl in der Lage eine funktionierende Beziehung zu einer Frau aufzubauen, wie es unzählige, langjährige Freundschaften zwischen homosexuellen Männern und heterosexuellen oder aber lesbischen Frauen belegen. Nur eben mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass sich daraus, zumindest für ihn, kein sexuelles Interesse entwickelt.
4.) Schwule treiben es mit jedem!
Von wegen! Einem schwulen Mann bieten sich derart viele Gelegenheiten, Sex zu haben, sodass er es gar nicht nötig hat, sich auf den erstbesten Mann zu stürzen. Allein im Internet auf einer Plattform wie Gayromeo kann er aus tausenden Männern seiner Umgebung wählen. Und auf einer schwulen Datingplattform sind wirklich (fast) alle an einem echten (Sex-)Kontakt interessiert. Ein schwules Kontaktportal hat es nicht nötig Männer dafür zu bezahlen, damit diese so tun, als hätten sie Interesse an einem (sexuellen) Kontakt, damit sich Männer dort kostenpflichtig anmelden, wie es bei Heteroplattformen die Regel ist.
Auf heterosexuellen Kontaktplattformen komme ich mir deshalb stets verarscht und dabei (vom weiblichen Geschöpf) ziemlich verlassen vor. So müssen Männer dort häufig für jede Kleinigkeit bezahlen, ohne dafür zu bekommen, wonach es sie dürstet. Da kann man schon mal Wochen auf eine Message von einer Frau warten, ganz gleich wie liebreizend man sein Profil arrangiert hat. Oder wenn man(n) einmal eine Antwort auf eine Internet-Kontaktanzeige erhält, so ist diese meist von einer Professionellen.
Und eben deshalb ist ein heterosexuell veranlagter Mann, allein durch seine im Regelfall geringeren Kontaktchancen, weitaus eher dazu versucht, es mit der erstbesten verfügbaren Frau zu treiben und diese dann sogar noch (wenn er besonders ausgehungert ist) zu ehelichen. Tja, und in manchen Fällen treibt es ihm auf einer seiner vielen sexuellen Durststrecken sogar in die Arme eines Homosexuellen - und das nennt sich/er dann Not-Homosexualitaet
5.) In einer homosexuellen Beziehung übernimmt einer der Männer die Rolle der Frau!
Absoluter Blödsinn! Es ist zwar durchaus häufig gegeben, dass ein anal aktiver Mann sich einen anal passiven Mann sucht (das Steckspiel soll ja schließlich passen), woraus man aber bitteschön nicht ableiten sollte, dass der anal passive Part generell in die Rolle der Frau schlüpft. Außerdem gibt es sehr viele Schwule, die sowohl anal aktiv als auch passiv sind, was es wiederum bei heterosxuellen Beziehngen so gut wie gar nicht gibt. Oder welcher Hetero-Mann wurde schon einmal von seiner Partnerin mittels Umschnalldildo gepoppt? lese hierzu auch unter: Rollenverteilung & Geschlechterrolle
siehe auch unter: Alle schoenen Maenner sind schwul, Beschimpfungen & Beleidigungen (antischwule), Empfindlichkeit unter Homosexuellen
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