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Weggefährt Arne Pahlke, April 1997
Entgegen aller Behauptungen leuchtet mein Augapfelfirnis noch immer mit den Sternen um die Wette. Und auch wenn diese längst verglüht sind, so vermögen sie mir doch in kühl distanzierter Verschwommenheit eine diffuse Hoffnung zu leuchten. Denn hier, auf dem mit Meuchelmördern überdüngten Mutterboden, blenden Fackelträger bei olympischen Limonadenmeetings noch immer eine Begegnung mit dem Himmelsreich.
Nein, entgegen aller mutmaßlich feindseligen Nachrufblähungen lebe ich noch - dünstet mein Dasein vom Selbst losgelöst dahin; pumpt mein Winkelherz die Jauche meiner gut gemeinten Fehltritte noch immer durch die dunklen Vorkammern meiner ganz persönlichen Hölle. Meiner mir zugedachten Hölle; die durch unzählige Vorleben erworbene. Die ich durchwandere; - durchwandern muss! Entgegen aller Behauptungen, weiß ich, wovon ich rede, wenn ich abwesend zuhöre und sinnierend in einer Schweigespirale des liberalen Leidens versinke; - weiß ich, wovon ich rede, wenn ich wieder einmal nichts zu sagen weiß. Denn entgegen aller Behauptungen weiß ich eben doch, was für mich zu tun ist! |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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