Wir sind gekommen

Arne Pahlke, Januar 2005

 

Du bist gekommen, mich zu sehen

Leg dich hin, ich lass dich gehen

O, süßer Mund, o schöne Hand

Ich bring dich gleich ins Lummerland

 

Lass dich fühlen, zartes Fleisch

Sag: Ich lieb dich, wenn ich beiß

Sag: ich brauch dich, tu mir weh

Wenn ich in dir komme und vergeh

 

Schließ die Augen, sei bei mir

Spür meine Sehnsucht, meine Gier

Schluck mein Atem, heißer Hauch

O, wie schön, dein runder Bauch

 

Fang mich auf, lass mich los

Ich das Meer, du das Floß

Schwimmen, treiben, untergehen

Alles glauben, nichts verstehen

 

Sternenaugen, Nabelglanz

Süße Ketten, Feuertanz

Umfass dich sanft, krall dich fest

Ich der Adler, du das Nest

Foto von Holger Hecklau_pixelio.de

 

Ich bin gekommen, dich zu sehen

Leg dich hin, ich lass dich gehen

O, Knospenfrucht, o Wunderweib

Ich der Sturm, du der Leib

 

Lass mich es duften, süßes Mark

Sag: Ich brauch das, jeden Tag

Sag: Leg mich leer, deck mich zu

Sag: Du bist ich und ich bin du

 

Schließ meine Augen, bin in dir

Bestie Mensch, braves Tier

Empfang mein Nektar, heißer Lauf

O, wie schön, dein runder Bauch

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Alliat, 4 März 2010  -leckere Zeilen. aber: soll es wirklich Sag: Leg mich leer, deck mich zu heißen? oder ist das ein Tippfehler aus der Hitze des Gefechts? *fg

Wortmutation: leck mich leer, war mir in diesem Fall zu vulgär ... es sollte doch ein Stück anspruchsvolle Lyrik werden ;-)  ...und wenn man lange genug leckt, dann bekommt man alles leer ..einen Becher Sirup ..ein Glas Honig oder eben auch eine eine feuchte Muschi. Alles bekommt man leer gelegt/geleckt...und dann ist es ein vorübergehendes Trockendeck --ähh Trockenleckdeck ...wie auch immer. *g*

 

® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation