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Wofür Arne Pahlke, März 2009
Weshalb fühlen wir uns krank? Wofür geben wir unsere Seelen? Wofür lassen wir uns quälen?
Warum sind wir schon morgens schwach? Was hält uns hier eigentlich noch wach? Wer erschlich sich unsere Phantasie; wer war diese schurkische Travestie?
Wofür sind wir auf dieser Welt? Wofür vermehren wir unser Geld? Wogegen tauschen wir es ein? Und warum so selten gegen das Glücklichsein?
Sag mir wofür sind wir geboren? Sag mir, was hab ich hier verloren? Bin ich Mensch oder doch nur am Ende Teil der Apparatur, die vom Kapital versklavt? Bin ich noch Mensch oder doch schon Schaf?
Wofür stehe ich wirklich ein? Wofür sollen all meine Sorgen sein? Wofür lach ich mich selbst aus? Was ist richtig und was nicht? Wozu heuchle ich Zuversicht? Wenn doch alles nur in mir schreit, weil es nicht will, dass es so bleibt. Wenn doch alles sich in mir wehrt. Wenn doch alles in mir aufbegehrt. Wenn doch alles in mir nur weint, weil die Außenwelt nur noch Feind. Wenn ich keine Hoffnung mehr in mir spür. Ja, dann frag ich mich wofür?
… wofür ich hier mein Soll erfülle, Als Neutron für die Plastikhülle? Wofür der Schmerz tagein tagaus? Wofür dieser Tanz im Affenhaus? Warum machen wir keinen Schnitt? Warum hören wir nicht einfach auf? Wofür bloß dieser Plastiklebenslauf? |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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