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Wolkenbruch Arne Pahlke, 1991
Oh, du blaues Himmelzelt florierst Disharmonie. dein gedankenklares Pastell vergraut erregt. Offenbarst mir die Plattitüde der Monogamie, veränderst und vermählst dich unentwegt.
Um mich herum treiben Winde - brechend und schnell, verspielt sich verbreitend im tänzelnden Lauf. Der Himmel verdunkelt, ein Blitz gellt hell. Welch Wonne und Kraft geraffter Lebenslauf.
Ein hungriges Grollen beschallt meine Ohren Du malst eine Linie pechschwarzer Pracht. Fühle mich aufgefangen, in dir verloren, bin beseelt von deiner Wolkenschlacht.
Dein dunkles Deckgrau püriert das Himmelsmeer; es rührt mich sanft die schaurige Unendlichkeit. Blitz und Donner – die Leichtigkeit wiegt zentnerschwer. Oh, du wundervolle Willkürlichkeit.
Du hast mich getauft – ich aal mich in dir; du Festspiel des Wandels, du Gott in Zivil. Du bist dir selbst das schönste Souvenir, dem Wachstum ein verlässliches Ventil. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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