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Zu früh zum Gehen Arne Pahlke, 1989
Kraftlos verhallt mein Schrei an der Wand. Ich greife in die Leere mit zittriger Hand. Meine müden Augen brennen, feuchte Tränenadern schleichen; ein knochiger Weg, bis sie von mir weichen.
Bodenloses Schlucken, dass mir die Kehle schnürt. Abgründiges Sehnen, welches in meiner Seele rührt.
Narbenschmerzen, die in meinem Körper nagen. Und der Stein auf meinem Herzen. schlägt mir auf den Magen.
Panische Angst, wenn ich in die Nacht schaue; meine Augen mal wieder nicht zu schließen traue, weil die Dunkelheit mich mit sich zu reißen droht und tief in mir ein peinvolles Unwetter tobt.
Ich möchte zurück zu dem, was einst mein Leben war. Doch ich liege hier wie gekreuzigt, meinem Ende nah. Der Schatten des Schlussakkords legt sich auf mein Gesicht und unaufhaltsam schwindet mein Augenlicht.
Stille in der Dunkelheit. Gebete in der Einsamkeit. Es ist Zeit – ist an der Zeit. Empfange mich, du Göttlichkeit. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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