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Zwangsheterosexualität Fast alle Menschen dieser Welt leben in Kulturen, in denen das moralische und/oder religiöse Regelwerk besagt, dass nur verschiedengeschlechtliche Liebe geduldet werden darf. Es besteht also eine Art Gruppenzwang und Konformitätsdenken. Folgt man diesem Gruppenzwang und Konformitätsdenken, etwa weil davon das eigene Wohl (oder sogar das eigene Leben) abhängt, so spricht man von einer Zwangsheterosexualität. siehe auch unter: Alibi-Hetero
Wenn z.B. ein schwuler Mann trotz seiner Veranlagung eine Frau ehelicht (siehe z.B. unter Gruendgens, Gustav), aus dem Wunsch heraus, weiterhin als „Organ der Gesellschaft“ anerkannt zu bleiben. Anstatt des Begriffes Zwangsheterosexualität wird mitunter auch der Begriff Heteronormativität angeführt, der auch als Kritik dafür steht, das die Heterosexualität als Norm und alle davon abweichenden Neigungen als abnorm gelten.
siehe auch unter: Beschimpfungen & Beleidigungen (antischwule), verheiratete Bisexuelle und Schwule, Einsamkeit unter Homosexuellen, Coming Out, Heterosexismus, Homophobie, Anonymitaet,Zwangsheterosexualitaet,Knaben-Homosexualitaet,Umpolung, Vaeter (schwule), Sedlmayr, Walter |
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